Indymediabericht mit ersten Bildern

http://de.indymedia.org/2008/04/214770.shtml

Pressemitteilung zur Demo

Antifaschistische Demonstration in Essen-Freisenbruch

Sehr geehrte Damen und Herren,
am heutigen Samstag demonstrierten knapp 200 Antifaschisten gegen neonazistische Umtriebe in Essen-Freisenbruch. Anlass war die Initiative dreier Essener Antifagruppen aufgrund verstärkter Schmierereien, Pöbeleien und tätlicher Angriffe seitens ansässiger Neonazis. Die Demonstration verlief trotz vereinzelter provokativer Versuche ansässiger Neonazis, die Antifaschisten gezielt abzufotografieren, friedlich. Vielerorts schlossen sich durch Sprechchöre, Redebeiträge und Flugblätter informierte Anwohner der Demonstration an oder bekräftigten am Rand des Zuges ihre Solidarität. Dazu Jana Zucker, Pressesprecherin des Zusammenschlusses der Essener Antifagruppen:
„Die Solidarität der Anwohner im Voraus und während der Demonstration hat uns positiv überrascht. Es war uns möglich, eine lautstarke und öffentlichkeitswirksame Demonstration durchzuführen. Erschreckend waren hingegen die am Rande der Demonstrationsstrecke an jedem Laternenpfahl und jedem Stromkasten sichtbaren Naziparolen und Aufkleber insbesondere der rechtsextremen „Aktionsgruppe Essen“. Hier besteht dringender Handlungsbedarf!“

Bilder folgen in den nächsten Tagen!

Werbung in eigener Sache

Am kommenden Freitag (02.05.) findet im Rahmen des Antifacafés ein Rechtshilfe-Vortrag zum Umgang mit polizeilichen Repressionen statt.
Kneipe ab 19.00 Uhr, Vortrag ab 20.00 Uhr, Storpstraße 9, 45139 Essen

Demo am 26. April

Antifaschistische Demonstration in Essen Freisenbruch
26.04.2008 – 12.00 Uhr – S-Bahnhof Steele Ost

Freisenbruch und die angrenzenden Stadtteile werden immer mehr zu einer Hochburg für Nazis. Die Präsenz rassistischer, neonazistischer und antisemitischer Inhalte ist nicht mehr zu übersehen: An den Laternenpfählen werden die Aufkleber der rechtsradikalen Aktionsgruppe Essen, der NPD und ihrer Jugendorganisation JN (Junge Nationaldemokraten) nahezu täglich erneuert, über Nacht werden rassistische Parolen an Häuserwände gesprüht, Pöbeleien und Übergriffe gegen jegliche, nicht ins menschenverachtende Weltbild der Nazis passende Personen, sind an der Tagesordnung.

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Demo 1×1

Was tun, wenn es brennt?

Mit Festnahmen bei Demonstrationen und anderen Aktionen, mit Beschlagnahme von Flugblättern, Zeitungen usw., mit Hausdurchsuchungen, Strafbefehlen und Prozessen muss heute jede/r rechnen, der/die aktiv politisch tätig ist, gegen Ausbeutung und Unterdrückung kämpft, egal ob als AntifaschistIn, AKW-GegnerIn, AntimilitaristIn, KommunistIn oder AnarchistIn.

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